Weltweiter Boom bei Skiimmobilien – Hohe Nachfrage trotz Unsicherheiten

Globaler Aufschwung im Skiimmobilienmarkt trotz Unsicherheiten
Der Markt für Skiimmobilien erlebt weltweit einen markanten Boom, angetrieben von wohlhabenden Investoren und anhaltender Tourismusnachfrage in Premium-Skiorten. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und einem nachlassenden Gesamtimmobilienmarkt in den USA im Jahr 2025 zeigen Preise und Transaktionsvolumina in Top-Regionen wie Aspen und Crans-Montana eine beeindruckende Resilienz. Laut dem Savills Ski-Report sind die Durchschnittspreise für Prime-Properties in Skiresorts in den letzten 20 Jahren um 150 Prozent gestiegen (property-magazine.de).
In Nordamerika wurden 2025 alle Top-10-Verkäufe im Ultra-Luxussegment mit mehr als 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen – ein Rekord im Vergleich zu fünf im Jahr 2023 und sieben 2024 (New York Post, zitiert Wall Street Journal). In Europa erwarb Vail Resorts 2024 den Schweizer Skiort Crans-Montana für 118,5 Millionen Schweizer Franken (ca. 130 Millionen USD), mit Plänen für umfangreiche Investitionen in Schneemaschinen (New York Times).
Dieser Trend unterstreicht eine K-förmige Erholung im Luxusimmobilienmarkt, bei der High-End-Objekte von cashstarken Käufern profitieren. Der Artikel beleuchtet Treiber, Beispiele und Risiken dieses Phänomens.
Rekordverkäufe in Nordamerika: Aspen als Magnet für Milliardäre
In Nordamerika, insbesondere rund um Aspen, Colorado, boomt der Markt für Skiimmobilien. Im Dezember 2025 erwarb Palantir-CEO Alex Karp eine 3.700 Acre große Ranch in der Nähe von Aspen für 120 Millionen US-Dollar (New York Post). Dieser Deal unterstreicht die Attraktivität von premium Skiorten für Ultra-High-Net-Worth-Individuals.
Der US-Ultra-Luxusimmobilienmarkt setzte 2025 neue Maßstäbe: Alle Top-10-Verkäufe überschritten 100 Millionen Dollar, gegenüber fünf 2023 und sieben 2024. Dies geschieht inmitten eines rückläufigen Gesamt-Housing-Markts.
„The separation between the haves and have-nots is expanding, and it is being reflected in real estate.“ - Jonathan Miller, Appraiser (Wall Street Journal via New York Post)
Wichtige Datenpunkte:
- Aspen-Ranch-Verkauf: 120 Mio. USD (Dez. 2025)
- Top-10-US-Verkäufe 2025: 10 x >100 Mio. USD
- Steigende Nachfrage nach Ski-nahen Ranches und Chalets als Zweitwohnsitze
Diese Entwicklungen signalisieren eine anhaltende Präferenz für exklusive Locations trotz höherer Zinsen und geopolitischer Spannungen.
Europäische Expansion: Vail Resorts investiert in Crans-Montana
In Europa demonstriert die Übernahme des Schweizer Skiorts Crans-Montana durch Vail Resorts den internationalen Charakter des Booms. Im Jahr 2024 zahlte das US-Unternehmen 118,5 Millionen Schweizer Franken (ca. 130 Millionen USD) für den Resort-Betrieb, gefolgt von Plänen für massive Investitionen in Schneemaschineninfrastruktur (New York Times).
Crans-Montana zieht jährlich drei Millionen Besucher an, davon 20 Prozent international. Die Akquisition zielt auf Klimawandel-Resilienz ab, indem sie künstliche Beschneiung ausbaut.
Kürzlich unterstrich eine Tragödie im Januar 2026 die Beliebtheit des Orts: Ein Brand in einer Bar forderte Opfer unter internationalen Besuchern.
„We are deeply saddened by last night’s tragedy,“ - Pete Petrovski, Managing Director, Crans-Montana Resort (New York Times)
Diese Investition spiegelt das Vertrauen in langfristiges Wachstum wider:
- Jährliche Besucher: 3 Mio., 20% international
- Akquisitionspreis: 118,5 Mio. CHF
- Fokus: Schneemaschinen zur Klimasicherung
Langfristiges Preisanstieg: Daten aus dem Savills Ski-Report
Der Savills Ski-Report (property-magazine.de) quantifiziert den langfristigen Trend: Durchschnittspreise für Prime Ski-Properties sind in 20 Jahren um 150 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus steigender Nachfrage nach Luxus-Chalets und Apartments in Top-Lagen wie den Alpen und Rocky Mountains.
In Europa und Nordamerika profitieren Fonds und private Investoren von dieser Wertsteigerung. Der Luxussektor zeigt Resilienz gegenüber makroökonomischen Herausforderungen, da Käufer oft bar bezahlen und langfristig denken.
Hauptfaktoren des Preisanstiegs:
- Tourismusboom: Zunehmende internationale Besucherzahlen
- Second-Home-Nachfrage: Wohlhabende als Ferien- und Investorenobjekte
- Knappheit: Begrenzte Bauland in Premiumorten
- K-shaped Recovery: High-End-Markt entkoppelt vom Massenmarkt
Trotz Unsicherheiten – wie höhere Zinsen 2025 – bleibt die Nachfrage robust, was Chancen für Immobilienfonds eröffnet.
Risiken und Herausforderungen: Klimawandel und operative Unsicherheiten
Trotz des Booms birgt der Skiimmobilienmarkt Risiken. Der Klimawandel stellt die größte Bedrohung dar, da natürlicher Schnee abnimmt. Investitionen wie in Crans-Montana in Schneemaschinen sind notwendig, erhöhen jedoch Kosten.
Zusätzlich unterstreichen Vorfälle wie der Brand in Crans-Montana im Januar 2026 operative Risiken in belebten Resorts. Geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Abkühlung könnten die Nachfrage dämpfen, wenngleich der Luxussektor bisher widerstandsfähig ist.
Potenzielle Risikofaktoren:
- Weniger Schnee: Prognosen sehen 30-50% Rückgang bis 2050
- Regulatorische Hürden: Umweltschutz in Alpenregionen
- Marktvolatilität: Abhängigkeit von High-Net-Worth-Käufern
Experten raten zu diversifizierten Portfolios. Dennoch überwiegen für viele Investoren die Renditechancen die Risiken.
Ausblick: Resiliente Chancen für Investoren in Skiimmobilien
Zusammenfassend zeigt der Skiimmobilienmarkt eine beeindruckende Resilienz: 150 Prozent Preisanstieg über zwei Jahrzehnte, Rekordverkäufe in den USA und strategische Akquisitionen in Europa untermauern den Boom. Wohlhabende Investoren wie Alex Karp treiben die Nachfrage, während Fonds von der Wertsteigerung profitieren.
Trotz Risiken durch Klimawandel und Unsicherheiten bietet der Sektor langfristige Chancen. Investoren sollten auf klimasichere Resorts und diversifizierte Strategien setzen.
Der globale Trend zu Premium-Skiimmobilien persistieren voraussichtlich, gestützt durch Tourismus und Luxusnachfrage.




